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 Interview mit Elisabeth Müller

Absolventin der EMG Akademie

 

Seit wann bist du in einem Pflegeberuf tätig und mit welcher Ausbildung hast du begonnen?

1998 habe ich die Ausbildung zur Diplomierten allgemeinen Gesundheits- & Krankenpflegerin absolviert und seitdem bin ich in diesem Beruf tätig.

 

Was hast du so spannend an dem Berufsbild gefunden?

Das man sich viel Wissen in verschiedenen Bereichen der Gesundheit und Krankenpflege aneignen kann und auch in verschiedenen Bereichen arbeiten kann. Ich habe schon Weiterbildungen in den Bereichen Hospiz, Palliativ, Kinästhetik gemacht und bei der Eden Alternative Schulungen was Demenz und Basale Stimulation betrifft.

 

Wann hast du den Gedanken gefasst das du eine Ausbildung im Pflegebereich machen willst?

Im Jahr1990 hatte mein Vater einen Unfall, durch die Besuche wurde ich auf den Beruf DGKP aufmerksam. Denn ich konnte beobachten wie schön der Beruf ist und wie viel man hier bewirken kann. Aber auch die Dankbarkeit und wie wichtig kleine Erfolge in diesem Bereich sind. Auch die abwechslungsreichen Tätigkeiten haben mich begeistert und dass man sein Herz miteinbringen kann.

 

Ihr habt ein tolles Projekt im Haus, wie heißt es und was kann man sich darunter vorstellen?

In uns unserem Haus gibt es den „Lebensbegleiter“. Jede/r HausbewohnerIn hat eine eigene Ansprech-bzw. Vertrauensperson. Diese Person kümmert sich besonders um die/den HausbewohnerIn indem man sie bei der Ausübung der alten Gewohnheiten unterstützt, dass man Kleinigkeiten für sie aus dem Supermarkt besorgt, sie bei der Freizeit und Wohnraumgestaltung unterstützt uvm. Wir leisten dazu viel Biographiearbeit und wollen das sich unsere BewohnerInnen wohl fühlen.

 

Was muss man sich bewusst sein, wenn man einen Pflegeberuf ergreift. Mit was muss man rechnen?

Man muss sich bewusst sein, dass man eine riesige Verantwortung trägt. Man muss bei der Freizeitplanung flexibel sein, keine Angst vor Nähe haben, keine Angst vor Sterbenden und man muss abschalten lernen.

 

Man spricht davon, dass es spätestens in 2 Jahren einen akuten Fachkräftemangel geben wird, merkt man jetzt schon, dass es schwer ist Personal zu finden?

Ja auf jeden Fall, es ist momentan sehr schwer gutes Personal zu finden.

 

Gibt es einen oft gemachten Fehler bei EinsteigerInnen, die ihre Karriere planen?

Meistens sind sie sich nicht bewusst wie vielseitig und verantwortungsvoll der Beruf ist.

 

 

Hast du Tipps wie man Familie und Beruf im Pflegebereich vereinbaren kann?

Die bleibende Freizeit gut organisieren. Mir ist wichtig das ein Nachmittag in der Woche meiner Familie und mir gehört. Dieser wird sinnvoll genutzt mit Ausflügen, Spiele Nachmittagen usw.

 

Was möchtest du BerufseinsteigerInnen mit auf Ihren Weg geben?

Das sie offen für Veränderungen sind und Verantwortung tragen können.

 

 

Vielen Dank für das Interview liebe Sissi und ich wünsch dir alles Gute für die Zukunft.

 

 

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